Reizdarm

Reizdarm


Von einem Reizdarm spricht man, wenn für Symptome wie Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen keine organische Ursache gefunden werden kann. Es handelt sich um eine „funktionelle“ Erkrankung, d.h. die Funktion des Darmes ist gestört.


Durch mehrere Studien ist eine Überempfindlichkeit des Magen-Darm-Traktes belegt. Eine zentrale Rolle spielt dabei das so genannte enterische Nervensystem. Dieses „Bauchhirn“ hat große Ähnlichkeit mit dem Zentralen Nervensystem. Man geht davon aus, dass ein großer Teil der Beschwerden durch eine gestörte Reizübertragung zur Darmmuskulatur bedingt ist.

Diese Reizübertragung steht in Abhängigkeit von der Nährstoffversorgung.
B-Vitamine, Eisen, Zink, Magnesium, Vitamin C und D, sowie einige Aminosäuren spielen dabei eine herausragende Rolle. Diese Substanzen lassen sich im Blut messen und bei Bedarf substituieren.


Bei genauer Untersuchung kann jedoch oft eine Ursache für Darmbeschwerden gefunden werden.
Folgende Faktoren führen zu einer dem Reizdarm ähnlichen Symptomatik:

Kohlenhydratunverträglichkeiten und -intoleranzen
Störungen der Darmflora
Verdauungsstörungen
Störungen der Darmschleimhaut
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Histaminosen


Mit einem „Darm-Gesundheitscheck“ können diese Ursachen festgestellt bzw. ausgeschlossen und natürlich auch behandelt werden.